Ausstellungen 2016

1. Dezember 2016 – 14. Januar 2017

lichtungen
Joachim Hoffmann
Skulpturen

Die Arbeiten von Joachim Hoffmann entstehen in einem offenen Arbeitsprozess, indem sich aus einem intuitiven Wissen eine Form entwickelt, das Ergebnis bleibt bis zuletzt offen. Ebenso steht das Experimentieren mit den Grenzen des Materials im Zentrum, vor allem bei den mit zahlreichen Durchbohrungen bearbeiteten Steinen. Alle Skulpturen sind von einer Grunddynamik von Bewegung und Gegenbewegung charakterisiert.

Eröffnung:  Mittwoch, 30.11.2016, 19.00 bis 21.00 Uhr

Zu den Ausstellungen: Silvie Aigner, Chefredakteurin PARNASS 
Joachim Hoffmann ist anwesend. 
Dauer der Ausstellungen: 1. Dezember 2016 – 14. Januar 2017  

 


DEFINITION BEYOND NOW
Florian Raditsch 
Zeichnungen

 

Die Zeichnungen von Florian Raditsch präsentieren Gegenstände, die absichtlich aus ihrem ursprünglichen Umfeld, ihren Zusammenhängen und Orten entfernt wurden und in einer reduzierten und neutralen Umgebung ausgestellt werden. Die Hintergründe sind homogen und lassen die Gegenstände wie Skulpturen erscheinen, die vor einem neutralen Hintergrund fotografiert wurden.

 

Eröffnung:  Mittwoch, 30.11.2016, 19.00 bis 21.00 Uhr

Zu den Ausstellungen: Silvie Aigner, Chefredakteurin PARNASS 
Florian Raditsch ist anwesend. 
Dauer der Ausstellungen: 1. Dezember 2016 – 14. Januar 2017  

 




20. Oktober – 26. November 2016

Many Told Tales
Laura J.Padgett
Fotografie

>>>Presseinfo finden Sie hier.

 

 

 

 

Laura J. Padgett’s Fotografien der neuen Bildreihe „Many Told Tales“ sind durchdrungen von subtilen Spiegelungen und Überlagerungen, die das Ergründen des Bildinhaltes intensivieren. Die Fotografin nahm die Bilder in Schausälen des Naturhistorischen Museums, Wien, auf. Durch Tiefe erweitert, erscheinen mit grosser Blende fotografierte Räume und machen das Museum als Gedächtnisspeicher der Natur- und Menschheitsgeschichte visuell erfahrbar. Exponate der Sammlungen dienen dem Ziel exakter wissenschaftlicher Forschung, wie auch der Schaulust des Publikums. Scheinwerferlicht fällt auf die ausgestellten Präparate. Der fotografische Blick von Laura J. Padgett jedoch gibt den Anschauungsobjekten ihr, auch dunkles, Geheimnis zurück und umhüllt sie mit sphärischem Licht und Schatten. „Many Told Tales“ zeigt Raumsituationen und Nahaufnahmen. Diskret in die Bildästhetik eingewoben, findet sich eine Gegenüberstellung: Dauerhaftigkeit der Materie einerseits, und soziale Kulturtechniken heutigen Sehens und technikgestützten Verarbeitens des Wahrgenommenem andererseits.

Auf die Veränderung des Sehens und der Bildererzeugung in der Gegenwart verweisen neben Spiegelung, auch Überlagerungen und Schichtungen des Bildausschnitts. Dadurch verleiht die Künstlerin dem fotografischen Bild wieder jener Körperlichkeit, Substanz und Bildtiefe, die im Zuge der Erfindung digitaler Bilderzeugung dem Medium Fotografie entzogen wurde. (Gabriele Detterer)

 

Vernissage:  Mittwoch, 19.10.2016, 19 bis 21Uhr
Zu den Ausstellungen spricht Petra Noll – Hammerstiel

Ort: Grünangergasse 8, 1010 Wien 
Öffnungszeiten: Di-Fr von 12.00 bis 18.00 Uhr, Sa von 11.00 bis 15.00 Uhr
 

Dauer der Ausstellungen: 20.10. bis 26.11.2016 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


8.9.2016 bis 15.10.2016

hoch.STAPELEI

Judith.P.Fischer
Objekte

Judith Fischer

In Linz/Oberösterreich geboren.
Lebt und arbeitet in Wien und in Enzersdorf an der Fischa / Niederösterreich  

Ausbildung

Matura am Neusprachlichen Gymnasium in Bruck an der Leitha/Niederösterreich
Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien
Studium der Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Mkl. Prof. Wander Bertoni)
Studium für Stimmbildung sowie Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien
1990 Diplom für Stimmbildung, Diplom für Lied und Oratorium (Auszeichnung)
1991 Diplom für Bildhauerei (Mag. art.)

 

Judith.P.Fischer ist in der Kunstwelt für ihre von der Natur inspirierten Skulpturen, Installationen und Objekte bekannt, die sie aus Materialien wie Latex, Silicon oder elastomeren Schnüren anfertigt.

In ihren frühen Werken in den 1990-er Jahren steht der menschliche Körper, seine einzelnen Teilen und deren Umgestaltung im Fokus ihrer Arbeit.

Besonders ausdrucksstark sind hybrid erscheinende Objekte bei denen menschliche, tierische oder vegetabile Formen in der Art eines Hyronimus Bosch kombiniert werden.

Eine bedeutsame Rolle bei all ihren Arbeiten spielt die Wechselbeziehung von harten und weichen Elementen. Sie kombiniert weiche, künstliche Materialien mit Beton oder Stahl. Und so vermitteln zu Schleifen gebogener Stahl  und Beton Weichheit, während das weiche Silikon mit seinen Spitzen scharf und hart wirkt.Organische Formen erscheinen kristallin ohne jedoch zur Gänze ihr ursprüngliches Erscheinungsbild zu verlieren.

Sie wirken wie eingefroren in einem Zwischenstadium bevor sie gänzlich versteinern, die Verbindung von Belebtem mit Unbelebtem mag auf den Betrachter irritierend, keineswegs aber erschreckend wirken.

Stark ist die Gegensätzlichkeit  von Oberfläche und Innenraum, von Sichtbarem und Ahnung. So können die gelben Evolas an überlebensgroße Zitronen erinnern, sie könnten aber auch Eier eines absonderlichen Lebewesens sein, die graue Cascade ergießt sich aus der Wand wie aus einem großen Rohr.

Aufgeblasen scheinen die in der Zeichnung aufeinandergeschichteten Pölster zu sein, weich und leicht zugleich schweben sie zwischen einem Oben und einem Unten. Noch intensiver wird dieser Eindruck in der Zeichnung  this is not a rabbit, bei der die dunkle und die helle Seite klar abgegrenzt sind, die Pölster wie Spiegelbilder komplementär zueinander liegen.

Und auch wenn die Silhouette entgegen dem Titel an einen Hasen erinnert, die Knöpfe der Pölster könnten die Augen eines unheimlichen Tiefseefisches sein. (Vasja Nagy)

 

 

 

Eröffnung: Mittwoch, 07. September 2016, 19.00 – 21.00 Uhr


Zu den Ausstellungen: Nina Schedlmayer, Kunstkritikerin 
Judith.P.Fischer und Johann Feilacher sind anwesend. 

Dauer der Ausstellungen: 8.9. bis 15.10.2016 


Eigentlichkeiten
Johann Feilacher
Skulpturen

Eröffnung: Mittwoch, 07. September 2016, 19.00 – 21.00 Uhr


Zu den Ausstellungen: Nina Schedlmayer, Kunstkritikerin 
Judith.P.Fischer und Johann Feilacher sind anwesend. 

Dauer der Ausstellungen: 8.9. bis 15.10.2016 


Form
Giovanni Rindler
Skulpturen

Eröffnung: Mittwoch, 18.5.2016, 19.00 bis 21.00 Uhr
Dauer der Ausstellung
: 19.5. bis 9.7.2016

Zur Ausstellung: Silvie Aigner
Giovanni Rindler ist anwesend.

 


Poussins Bühne
Gottfried Ecker
Objekt, Malerei und Zeichnung

Eröffnung: Mittwoch, 6.4.2016, 19.00 bis 21.00 Uhr
Dauer der Ausstellung
: 7.4. bis 14.5.2016

Zur Ausstellung: Hartwig Knack
Gottfried Ecker ist anwesend.

 

Wie schon Pablo Picasso, Francis Bacon oder Markus Lüpertz hat sich auch Gottfried Ecker mit Nicolas Poussin, einem der bedeutendsten Maler des französischen Barock, intensiv auseinandergesetzt. Poussin entwickelte seine figürlichen Kompositionen anhand von Wachsmodellen, die er in einer Art Guckkasten arrangierte, um räumliche Konstellationen, Größenverhältnisse, Architekturen und Perspektiven zu visualisieren.
Ecker schafft mit dem Objekt “Poussins Bühne“, einer modifizierten ehemaligen Puppenküche, eine vergleichbare Situation, in der er Konstellationen von Figuren und Objekten szenisch aufbaut und in einem zweiten Schritt malerisch umsetzt. Die Radierungen und Aquarelle der Serie “Kopfschleuder“ bereiten seit 2002 diese für Ecker so typischen Raum- und Bühnensituationen der aktuellen Arbeiten vor.
Dass sich Ecker auch mit Poussins Farbpalette beschäftigt hat, zeigt ein „hands-on“- Objekt, mit dem die Besucher individuelle Farbkombinationen einstellen können. Die mythologischen, allegorischen oder religiösen Themen Poussins finden ihren Niederschlag in Eckers Keramiken der “Gänse“, seine Holzplastiken “Sarkophage“ referieren auf die zahlreichen Grafiken Poussins, in denen er antike Sarkophage und Reliefs gezeichnet hat und die mehrteiligen Wandinstallationen aus Leinwänden unterschiedlicher Größe und hölzernen Objekten nehmen Bezug auf Poussins Lichtstimmungen.
Mit seinen facettenreichen Arbeiten schafft Ecker ganz besonders spannungsgeladene Bildräume.
Er bricht die idealisierten Landschaften und heroischen Szenerien Poussins auf eine poetische und zuweilen auch humorvoll-spielerische Ebene runter, und setzt das akademisch und formalistisch geprägte Werk des französischen Malers in ein neues Licht.
Hartwig Knack

 

 


EISENTLICH
Florian Schaumberger
Skulpturen

Eröffnung: Mittwoch, 24.2.2016, 19.00 bis 21.00 Uhr
Dauer der Ausstellung
: 25.2. bis 2.4.2016

Zur Ausstellung: Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina
Florian Schaumberger ist anwesend.

 

 


Rhythmus der Formen
Alfred Czerny
Skulptur und Zeichnung

 

Eröffnung: Mittwoch, 20.1.2016, 19.00 bis 21.00 Uhr
Dauer der Ausstellung
: 21.1. bis 20.2.2016

Zur Ausstellung: Silvie Aigner