Aktuelle Ausstellungen

 

 

 

Nina Annabelle Märkl und Elmira Iravanizad

 

Vernissage
Mittwoch, 17. April 2019, 19 - 21 Uhr

Zu den Ausstellungen
Nina Schedlmayer

Dauer
bis 25. Mai 2019

 

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NINA ANNABELLE MÄRKL
MORPHOSEN
OBJEKT UND ZEICHNUNG

 

Nina Annabelle Märkl arbeitet mit Zeichnungen, Objekten und Installationen im ständigen Übergang von Medien und Betrachtungsperspektiven. Es ist der Blick, der die Zeichnung zur möglichen Skulptur oder zum Raum werden lässt oder aber das Objekt innerhalb einer Installation zum Teil einer Zeichnung macht. Der Künstlerin geht es darum, Zwischezustände zu entwerfen, die Dinge in den Formen ihrer Möglichkeit zu zeigen – ähnlich wie in einem Kaleidoskop –, Bilder und Räume zu entwickeln, die durch Mittel der Irritation Wahrnehmungsgewohnheiten befragen, und so auf eine sinnliche Art und Weise neue Möglichkeiten zu eröffnen,das Bestehende zu betrachten.
Auch, die Formen , die abstrakt erscheinen,sind immer Elemente, die dazu dienen, im Bezug zum Menschen und zur Zeichnung zu stehen. Diese Objekte, können als Räume, Landschaften, Plateaus, ausgelagerte Displaysituationen menschlicher Regungen verstanden werden und dann als Teil einer Erzählung auftreten. Die Bilder und Anordnungen lassen etwas über die Durchlässigkeit des Menschen und seiner Verhältnisse, seiner Außen- und Innenräume, erahnen – mit einem Blick, der ein beobachtender, auswählender, auslösender und zusammenbauender ist. Die Gleichzeitigkeit des Gegensätzlichen - Nähe und Distanz, Durchlässigkeit und Abgrenzung, Entstehung und Auflösung - ist bestimmendes Kriterium in der Arbeit von Nina Annabelle Märkl.
Das Bild – als Installation, Anordnung oder Zeichnung – soll den Betrachter irritieren, ihm etwas Neues zeigen, Fragen auslösen.

Biografie

geboren am 12.12.1979 in Dachau

01/2015- 03/2015
Artist in Residency Stipendium in New York City, International Studio and Curatorial Program (ISCP)

ab 2011
Lehraufträge für Zeichnung an der Akademie der Bildenden Künste München

08/2010- 10/2010
Artist in Residency Stipendium in Düsseldorf, Pilot_Projekt für Kunst e.V.

08/2009- 10/2009
Artist in Residency Stipendium in Stettin, Europäisches Kunststipendium Oberbayern

02/2009
Diplom Freie Kunst, Akademie der Bildenden Künste München

10/2008
Erstes Staatsexamen Kunstpädagogik, Akademie der Bildenden Künste, München

10/2005- 02/2009
Studium Freie Kunst (Bildhauerei), Akademie der Bildenden Künste München, Prof. Stephan Huber

02/2002- 10/2005
Studium der Kunstpädagogik Akademie der Bildenden Künste München, Prof. Fridhelm Klein, Prof. Matthias Wähner

 

 

   

oben
Antike-Applikationen, Shifting Perceptions, 2018/2017
muc 15–Tusche und Bleistift auf Papier 36,5 x 28 cm

unten

Frames_2, 2018
Tusche und Bleistift auf Papier 8 mm Vierkantstahl geschweißt Magnete, Nägel ca. 150 x 100 x 3cm

 

 

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ELMIRA IRAVANIZAD
GATE
OBJEKTE

 

Die aus dem Iran stammende, in Berlin lebende Künstlerin arbeitet subtil an der Schnittstelle von Bild zum Objekt. Die oft fast monochromen Bildflächen der Malerei von Iravanizad werden durch Frab- und Formgebilde unterbrochen, die dem Bildgefüge Struktur und Akzentuierungen verleihen. Parallel dazu entstehen Objekte, deren Formen sich aus der Malerei herausgelöst haben könnten. Sie wachsen scheinbar aus der Wand, oder liegen am Boden losgelöst von jeglichem Bezug. Diese Objekte bestehen meist aus Metall und Keramik, Verbindungen zweier ganz gegensätzlicher Materialien, Wobei die Keramik bei elmira Iravanizad oft einen fast fließenden Charakter annimmt. Die Objekte, früher meist schwarz, werden, seit Iravanizad in Berlin lebt, verstärkt mit einem leuchtenen Gelb gefärbt. Diese Farbe steht für die Künstlerin stellvertretend für den kulturellen Unterschied von Iran und Deutschland.

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Biografie

 

Geboren 1987 in Tehran. Lebt und arbeitet in Berlin.

2014 - 2016
Postgraduales Studium an der Universität der Künste Berlin.

2011 - 2012
MA Fine Art, Sir John Cass Faculty of Art, Media and Design, London Metropolitan University.

2007 - 2011
BA Painting, Faculty of Fine Arts, Tehran University.

 

 

   
 

oben rechts Objekt Nr. 7, ca.20x40cm, Foto: Friedhelm Hoffmann

oben links Objekt No.21, Laquered ceramic, 38x26 cm, 2019, Foto: Parham Mortazavian

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unten Objekt Nr. 20, Lackierte Keramik, ca. 56x31x20cm, 2019, Foto: Parham Mortazavian

 

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Vernissage
Mittwoch, 17. April 2019, 19 - 21 Uhr

Zu den Ausstellungen
Nina Schedlmayer

Dauer
bis 25. Mai 2019