Aktuelle Ausstellungen

 

Judith P. Fischer und Gottfried Ecker

 

 

Vernissage: Mittwoch, 5. September 2018, 19 – 21 Uhr

Zu den Ausstellungen: Nina Schedlmayer

Ausstellungsdauer: bis 13. Oktober 2018

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Judith P. Fischer | PILLOWTALK

Judith P. Fischer, in Linz/Oberösterreich geboren, studierte Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst bei Wander Bertoni, wo sie 1991 das Studium mit Diplom abschloss. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich 

In ihren Werken nimmt Judith P. Fischer das Thema von Veränderung und Transformation auf. Vertraute Formen und Strukturen aus der Natur und dem alltäglichen Umfeld stellt sie in einen neuen Kontext. Eine zentrale Rolle spielen dabei Form, Textur und Farbe. In den aktuellen Arbeiten zum Thema „pillowtalk/Bettgeflüster“ geht es um den Kontrast zwischen weichen, sinnlichen Formen, die man mit dem Polster und dem Bettgeflüster assoziiert und der starren Struktur der künstlerischen Umsetzung des Themas. Das Besondere an den Objekten ist die massige und massive Form, deren Oberfläche aber mit zarten feinen Bleistiftstrichen zeichnerisch überzogen ist. 

Ebenso feinstrukturiert sind auch die Bleistiftzeichnungen, die sowohl ergänzend zu den Objekten als auch eigenständig entstehen. Sie zeigen ein Wechselspiel zwischen Linie und Fläche an der Schnittstelle von Abstraktion und Naturnähe.

 

Ihre Judith P. Fischers Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, wie z.B. Artothek des Bundes BKA/Wien, Museum Niederösterreich, Kunstsammlung des Landes Oberösterreich, Bibliothèque nationale de Paris/France.

 

 

pillows.4.you, 2018
mixed material, 40 x 40 x 42 cm

 

Rapsgelb III, 2018
mixed material 27 x 20 x 20 cm

 

Pillowtalk 2, 2018
Bleistift auf Papier, mixed material
80 x 80 x 29 cm

Atelieransicht
 

 

 

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Gottfried Ecker| Neue Arbeiten auf Papier und Buchobkjekte

 

Gottfried Ecker wurde 1963 in Linz geboren, er lebt und arbeitet in Wien. Der Künstler verwirklicht mit klassischen Bild- und Gestaltungselementen ein komplexes künstlerisches Konzept.

Seine Arbeiten sind stille, poetische Bildfindungen, die Filmen entliehen sein könnten oder an Szenen eines surrealen Theaterstückes denken lassen, sich einer genauen Deutung aber entziehen.

In seinen neuen Buchobjekten werden präzise ausgewählte Inhaltselemente zu sorgfältig arrangierten Kompositionen verdichtet. Die anonymen Figuren scheinen aus einer alltäglichen Wirklichkeit herausgegriffen zu sein. So entstehen Räume zwischen Realität, Traum, Utopie und Illusion, die Stimmung schwankt zwischen Bedrohung und Melancholie.

Seine mehrteilige malerische Formation lässt an die Farbpaletten der Barockmaler denken und zeigt die intensive Beschäftigung des Künstlers mit dem Barockmaler Poussin.

 

   

Atelieransicht

 

Erinnerung aus der Kindheit, 2018
Buch, Holz, Ölfarbe, 23,5, x 25,3 x 13,5 cm

o. T., 2017/2018
Grafit, Aquarell auf Papier
25,5, x 15,5, cm

   

Gespräch mit den Vögeln, 2018
Buch, Holz, Ölfarbe, 18x22,5x12,7 cm

 

Vernissage: Mittwoch, 5. September 2018 19 - 21 Uhr 

Zu den Ausstellungen: Nina Schedlmayer 

Ausstellungsdauer: bis 13. Oktober 2018