Maria Bussmann

 

Maria Bussmann ist eine philosophische Künstlerin. Ihr bevorzugtes Medium ist die Zeichnung.
Während des Schreibens ihrer Dissertation in Philosophie widmete sie sich ihrer künstlerischen Arbeit. Sie verbindet philosophisches Denken mit künstlerischer Ausdrucksweise.
Ihre Zeichnungen reflektieren direkt Hauptwerke abendländischer Philosophie.
Bussmann zeigt Gedankenbilder und Assoziationsketten. Die Zeichnungen sind der beharrliche Versuch, den Bedingungen der Erkenntnismöglichkeiten auf den Grund zu gehen.
Daneben entstehen aus Papier, Fundstücken, Farbe und Klebstoff geschaffenen Miniskulpturen, die uns Golfplätze, Skipisten, Gebirgslandschaften, Schwimmbäder und vieles mehr zeigen.
Doch ungeachtet ihrer Dreidimensionalität verweisen eine Reihe von Merkmalen in den Bereich der Zeichnung.
Die teils aquarellierten Zeichnungen behaupten sich als selbständige Werke und stehen in keiner Abbildungskonkurrenz zu den Objekten, sind keine Entwurfszeichnungen.
„Der Prozess des Zeichnens ist für mich ein Ins-Bild-Bringen von Gedanklichkeiten“, so die Künstlerin. Es heißt zwar, wir denken in Bildern, aber das Denken ist auch an Sprache geknüpft – Zeichnungen sind also auch Sprachbilder.“