Bruno Walpoth

 

Bruno Walpoth, kommt aus einer Gegend, in der der künstlerische Umgang mit Holz in vielen Bildhauerfamilien zur Tradition gehört. Auch Bruno Walpoth schlug diesen Weg ein und ging nach der Erlernung der notwendigen technischen Methoden der Holzbearbeitung bei einem Meister nach München auf die Akademie der Bildenden Künste.

Zur Vorbereitung des finalen Werkes in Holz dienen Bruno Walpoth immer Zeichnungen, Fotografien und Modelle in kleinerem Massstab in Gips.

Diese Gipsmodelle werden in wenigen Fällen in Bronze gegossen- so wie die Skulptur L´ATTESA, von der es nur dieses Unikat gibt.

 

 

Auszug aus einem Essay von Prof. Peter Weiermaier, 2012

..Bruno Walpoth wählt für seine Arbeiten vor allem jugendliche Modelle. Es geht aber nicht um Portraitähnlichkeit, sondern um einen Akt der subtilen Idealisierung. Nach Vorbildern befragt zitiert der Künstler die Bildhauer der florentinischen Frührenaissance, die ihre Modelle in hellem Marmor schufen und ihnen die Aura einer idealen Schönheit verliehen….Die Entwicklung des Werks von Bruno Walpoth führt zu der verinnerlichten, in sich ruhenden Figur, die den Anschein erweckt, mit sich selbst einen Dialog zu führen……